LIA – Lab Inter Arts

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Interview: Helmi Vent über die Arbeit von LIA

LIA – Lab Inter Arts

  • LIA – Lab Inter Arts ist eine Plattform für künstlerische Crossover-Projekte an der Universität Mozarteum Salzburg, offen für Studierende aller Studienbereiche der Universitäten Salzburgs sowie für Interessentinnen und Gäste aus Kunst und Kultur. Als fächerübergreifende Projektplattform ist LIA eine Weiterentwicklung der seit 1984 bestehenden TanzMusikTheaterWerkstatt (Gründung und Leitung: Helmi Vent).

  • In der performanceorientierten Laborarbeit werden Projekte zu verschiedenen Themen durch improvisatorische Verfahren gemeinsam mit den TeilnehmerInnen entwickelt. Dabei werden den Projektteilnehmern Anstöße geben, ihr künstlerisches Potenzial wahrzunehmen und sowohl im projektspezifischen als auch im übergreifend sozialkulturellen Kontext mitgestaltend einzubringen. Grundlage der Laborarbeit ist der Resonanzboden 'Körper' – verstanden als verbindende Schnittstelle allen wechselseitigen Verständigens.

  • LIA verknüpft künstlerische Praxis mit begleitenden Seminaren, in denen aktuelle Fragestellungen eines laufenden Projekts in Verbindung mit interkultureller Philosophie, Performance Studies und Cultural Studies aufgegriffen und diskutiert werden.

  • LIA ist ein ästhetisches Forschungslabor, das auf der Grundlage systematischer AV-Dokumentation für Nachhaltigkeit sorgt. Ausgewählte Laborphasen werden, von ihren anfänglichen Explorationen bis zur Final-Performance, filmisch editiert und publiziert. Im Zentrum der Forschungsarbeit steht die Entwicklung eines ästhetischen Profils von LIAs RaumKlangKörperTheater. Des weiteren stehen jene Arbeitsweisen zur Untersuchung an, die Evolutions- und Kommunikationsprozesse initiieren und fördern.